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Journal · 14. Oktober 2026

Kurze Gedanken: Das Erhabene

Das Erhabene interessiert mich sehr; davon handelt ein Großteil meiner Fotografie. Ich bin überzeugt: Wenn wir gedeihen wollen, ob als Einzelne oder als Gesellschaft, müssen wir dem Erhabenen begegnen. Denn das Erhabene ist es, das unseren Geist erhebt und das Leben lebenswert macht. Es schenkt uns Freude, und die Aussicht, das Erhabene zu finden, lässt mich morgens aufstehen.

Der Begriff „erhaben“ wird oft verwendet, um etwas zu beschreiben, das Ehrfurcht einflößt, das gewaltig oder überwältigend ist, etwas außerordentlich oder transzendent Beeindruckendes. In der Kunst wird das Erhabene häufig mit Landschaften, Naturphänomenen und anderen Motiven verbunden, die ein Gefühl von Größe und Macht hervorrufen.

Einige wesentliche Merkmale des Erhabenen:

Emotionale Wirkung: Erhabene Kunstwerke rufen beim Betrachter oft starke Gefühle hervor, etwa Ehrfurcht, Schrecken oder Staunen.
Maßstab und Größe: Erhabene Kunst befasst sich oft mit großen, imposanten Motiven wie Bergen, Stürmen oder der Weite des Weltraums.
Komplexität und Geheimnis: Erhabene Kunst enthält oft Elemente des Geheimnisvollen und Unbekannten, die ihre emotionale Wirkung noch verstärken können.

Das Erhabene schenkt uns ein Gefühl der Hochstimmung oder Erhebung, das fast über das menschliche Begreifen hinausgeht. Doch ich teile nicht die Ansicht, dass das Erhabene nur im Großen, in der Weite zu finden ist. Ich sehe das Erhabene überall, auch in den scheinbar alltäglichen, winzigen Dingen um uns herum. Ein gefallenes Blatt, ein Grashalm, selbst ein Kieselstein am Boden kann, genau betrachtet, ein Universum aus Details und Mustern offenbaren, das Ehrfurcht weckt. Das Kleine kann gewaltig sein.

Wenn Sie beim Betrachten einer meiner Fotografien auch nur einen Hauch davon spüren, habe ich mein Ziel erreicht.